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In der Fakultät für Maschinenbau (MB) der RUB ist am Institut für Werkstoffe (IW) zum 01. April 2025 die W3-Professur Werkstoffwissenschaft zu besetzen. Die RUB setzt einen Forschungsschwerpunkt in der materialwissenschaftlichen Forschung. Sie bietet ein attraktives Forschungsumfeld mit sehr gut ausgestatteten Laboren und attraktiven Karrierewegen für Studierende verschiedener materialwissenschaftlicher Disziplinen.

W3-Professur für Werkstoffwissenschaft (m/w/d)

In der Forschung stehen die Mikrostruktur von Werkstoffen und deren Design im Zentrum. Es sollen die analytische Raster- und die Transmissionselektronenmikroskopie eingesetzt werden, um Elementarprozesse zu erforschen, die die Strukturbildung von Werkstoffen bei der Herstellung beeinflussen und deren strukturelles, mechanisches (z.B. Hochtemperaturwerkstoffe) und funktionelles Verhalten (z.B. Energiewandlung) bestimmen. Dabei soll skalenübergreifend, von der atomistischen bis zur Makroskala, gearbeitet werden.

In der Lehre sind in den Bachelorstudiengängen der Fakultät Maschinenbau die Grundlagen der Wissenschaft von den Werkstoffen zu vermitteln, wobei der Mikrostruktur und der Festigkeit von hoch beanspruchten Werkstoffen besondere Aufmerksamkeit gilt. Für fortgeschrittene Studierende sollen Lehrveranstaltungen zur Thermodynamik/Kinetik von Strukturbildungsprozessen, zu mechanischen Werkstoffeigenschaften und zur analytischen Elektronenmikroskopie gehalten werden.

In Zusammenarbeit mit den Materialwissenschaftlerinnen und Materialwissenschaftlern der RUB sollen Ergebnisse aus mikroskopischen Untersuchungen skalenübergreifend interpretiert werden. Es wird eine entsprechende wissenschaftliche Qualifikation, positiv evaluierte Juniorprofessur, Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen und die Bereitschaft zur Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung erwartet. Zudem werden eine besondere Eignung und ein hohes Engagement in der Lehre sowie die Bereitschaft und Fähigkeit zur Durchführung von Lehrveranstaltungen in deutscher und englischer Sprache erwartet.

Wir suchen eine Persönlichkeit, die in den genannten Forschungsgebieten erfolgreich geforscht hat und die angewandte Werkstoff-Forschung mit materialwissenschaftlicher Grundlagenforschung verknüpfen kann. Bewerberinnen/Bewerber sollten Auslandserfahrung mitbringen, Erfahrung in der Verbundforschung besitzen, und/oder in der Industrie im Rahmen einer F&E Tätigkeit erfolgreich gearbeitet haben. Ein exzellenter Forschungsoutput mit Publikationen in internationalen, referierten Zeitschriften wird erwartet. Die Materialwissenschaft stellt einen ausgewiesenen Forschungsschwerpunkt der RUB dar. Deshalb wird erwartet, dass Interesse an einer aktiven Mitarbeit im Materials Research Department (MRD) und im interdisziplinären Forschungszentrum ZGH (Zentrum für grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe) besteht. Die Bereitschaft und nachgewiesene Fähigkeit zur Einwerbung erheblicher drittmittelgeförderter Forschungsprojekte wird vorausgesetzt.

                      Umfang: Vollzeit
                      Dauer: unbefristet
                      Beginn: 01.04.2025
                      Bewerben bis: 15.05.2024






                        Bewerbungen (digital, ein pdf-Dokument) mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Forschungskonzept (max. 3 Seiten), Lehrkonzept (max. 2 Seiten), Liste der Veröffentlichungen, Liste der eingeworbenen Drittmittelprojekte) werden unter Angabe der ANR 3166 bis zum 15.05.2024 erbeten, an Prof. Dr.-Ing. Sebastian Weber (Vorsitzender der Berufungskommission, E-Mail: weber@wtech.rub.de), Institut für Werkstoffe, Ruhr-Universität Bochum, D-44780 Bochum.

                        Weiterführende Informationen finden Sie auf unseren Internetseiten www.rub.de, www.iw.rub.de, www.mrd.ruhr-uni-bochum.de und www.zgh.rub.de.

                        Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist eine der führenden Forschungsuniversitäten in Deutschland. Als reform-orientierte Campusuniversität vereint sie in einzigartiger Weise die gesamte Spannbreite der großen Wissenschaftsbereiche. Das dynamische Miteinander von Fächern und Fächerkulturen bietet den Forschenden wie den Studierenden gleichermaßen besondere Chancen zur interdisziplinären Zusammen-arbeit.

                        Die RUB steht für Diversität und Chancengleichheit. Daher fördern wir die Zusammenarbeit heterogener Teams und den beruflichen Weg von Menschen, die in den jeweiligen Arbeitsbereichen unterrepräsentiert sind. Die RUB wünscht ausdrücklich die Bewerbung von Frauen. In Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung sind uns ebenfalls sehr willkommen.

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