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Der Lehrstuhl für eHealth und Sports Analytics der Fakultät für Sportwissenschaft sucht ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt einen

Doktoranden (m/w/d) für die Dauer von 3 Jahren mit 19,915 Wochenstunden  (TVL E13)

Der Lehr- und Forschungsbereich eHealth und Sport Analytics beschäftigt sich mit gesundheitspsychologischen Grundlagen und neurobiologischen Mechanismen des Bewegungsverhaltens und Sporttreibens sowohl im Leistungs- als auch Breitensport und untersucht beispielsweise, wie und wodurch Alltagsaktivität auf das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit wirken und welche Rolle Umweltfaktoren wie Grünflächen dabei zukommt. Die Anwendung und Entwicklung der Methodik des Ambulanten Assessments zur gerätegestützten Erfassung von Prozessen im Alltag und ihre Kombination mit Laboruntersuchungen ist dabei zentral. Neben der Aufzeichnung körperlicher Aktivität durch Bewegungssensorik und physiologischen Parametern (z.B. Herzratenvariabilität) wird dabei eine Vielzahl an Informationen via Smartphone und anderer mobiler Geräte (sog. Wearables) sowie elektronischer Tagebücher zur wiederholten Erhebung psychologischer Variablen (z.B. Stimmung, Motivation, Kreativität, Produktivität) gewonnen.

Umfang: Teilzeit 
Dauer: befristet
Beginn: nächstmöglich
Bewerben bis: 31.08.2022

Ihre Aufgaben:

  • Von dem/der erfolgreichen Bewerber*in wird erwartet, dass sie/er ein Forschungsprojekt im Einklang mit den o.g. Forschungszielen durchführt. Unter anderem soll dabei im Rahmen einer großangelegten Studie eine Sub-Stichprobe von 200 Kindern mittels Ambulantem Assessment (elektronisches Tagebuch auf Smartphones, Accelerometer, Smartphonesensing) in Deutschland zur Untersuchung des Zusammenhangs körperlicher Aktivität und psychischer Parameter und des Einflusses der COVID-19 Pandemie erhoben werden. Gesucht wird ein*e Berwerber*in mit Erfahrungen in folgenden Bereichen: Erfahrungen mit Pre-Processing intensiv-longitudinaler Daten, gerne auch in R, Python (insbesondere Scikit Learn); anwendungsbereites Wissen zu Multilevel Modeling für die Analyse von Ambulanten Assessment Daten. Interesse an einer Promotion ist erwünscht, ebenso die inhaltliche Nähe zu den o.g. Themenfeldern, insbesondere zum Zusammenhang körperliche Aktivität und psychischer Gesundheit, (Nachwuchs)leistungssport und Regenerationsverhalten (z.B. Schlaf).

Ihr Profil:

  • Erfolgreiche Bewerber*innen haben zum Zeitpunkt der Anstellung einen Master-Abschluss in Psychologie oder Sportwissenschaft oder einen vergleichbaren Abschluss. Von dem/der erfolgreichen Bewerber*in wird erwartet, dass sie/er ein Forschungsprojekt im Einklang mit den o.g. Forschungszielen durchführt. Unter anderem soll dabei im Rahmen einer großangelegten Studie eine Sub-Stichprobe von 200 Kindern mittels Ambulantem Assessment (elektronisches Tagebuch auf Smartphones, Accelerometer, Smartphonesensing) in Deutschland zur Untersuchung des Zusammenhangs körperlicher Aktivität und psychischer Parameter und des Einflusses der COVID-19 Pandemie erhoben werden. Gesucht wird ein*e Berwerber*in mit Erfahrungen in folgenden Bereichen: Erfahrungen mit Pre-Processing intensiv-longitudinaler Daten, gerne auch in R, Python (insbesondere Scikit Learn); anwendungsbereites Wissen zu Multilevel Modeling für die Analyse von Ambulanten Assessment Daten. Interesse an einer Promotion ist erwünscht, ebenso die inhaltliche Nähe zu den o.g. Themenfeldern, insbesondere zum Zusammenhang körperliche Aktivität und psychischer Gesundheit, (Nachwuchs)leistungssport und Regenerationsverhalten (z.B. Schlaf). Die wissenschaftliche Kommunikation findet in englischer Sprache statt. Offenes und kommunikatives Auftreten, Sorgfalt, Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit sind ebenso erwünscht wie sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Wir bieten:

  • Unterstützung durch und Zusammenarbeit mit kompetenten Kolleg*innen
  • ein freundliches und kollegiales Umfeld
  • familiengerechtes Arbeiten
  • Wir bieten ein produktives Forschungsumfeld mit zahlreichen Kooperationsmöglichkeiten mit international renommierten Wissenschaftlern aus u.a. Psychologie, Medizin, Neurowissenschaften, (Geo)Informatik in Kombination mit modernsten digitalen Technologien (z.B. Sensortechnologien, Wearables)

Weitergehende Informationen:

Für die ersten zwei Jahre besteht für die Beschäftigten keine Verpflichtung zur Übernahme von Lehrverpflichtung, da die Stelle aus Drittmitteln finanziert wird.

Im dritten Jahr richtet sich der Umfang der Lehrverpflichtung nach § 3 der Lehrverpflichtungsverordnung NRW.

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist eine der führenden Forschungs­universitäten in Deutschland. Als reform­orientierte Campus­universität vereint sie in einzig­artiger Weise die gesamte Spann­breite der großen Wissenschafts­bereiche an einem Ort. Das dynamische Mit­einander von Fächern und Fächer­kulturen bietet den Forschenden wie den Studierenden gleicher­maßen besondere Chancen zur inter­disziplinären Zusammen­arbeit.


Die RUB steht für Diversität und Chancengleichheit. Daher fördern wir die Zusammenarbeit heterogener Teams und den beruflichen Weg von Menschen, die in den jeweiligen Arbeitsbereichen unterrepräsentiert sind. Die RUB wünscht ausdrücklich die Bewerbung von Frauen. In Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung sind uns ebenfalls sehr willkommen.

Ansprechpartner/in für weitere Informationen:

Jun.-Prof. Dr. Markus Reichert, Tel.: +49234 32 277177

Fahrtkosten, Übernachtungskosten und Verdienstausfall bzw. sonstige Bewerbungskosten für Vorstellungsgespräche können leider nicht erstattet werden.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter Angabe der ANR 831 bis zum 31.08.2022 per E-Mail an folgende Adresse: Markus.Reichert@rub.de

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