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Die Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Fakultät für Medizin sucht ab dem 01.01.2023 eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) befristet für 4 Jahre mit 39,83 Stunden / Woche  (TV-L E13)

Die Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie verfolgt ein interdisziplinär und translational angelegtes Forschungs-, Versorgungs- und Lehrkonzept an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Klinik. Mit dem übergeordneten Schwerpunkt „Interozeption & Schmerz“ werden Forschungsprojekte in standortübergreifenden, nationalen und internationalen Forschungsverbünden durchgeführt und mit innovativen Qualifizierungs- und Lehrangeboten verknüpft.

Die Stelle dient der Weiterqualifizierung (Habilitation) und soll unsere Forschungsansätze zu den Mechanismen und klinischen Implikationen von Lern- und Gedächtnisprozessen im Kontext von Schmerzen, die wir u.a. innerhalb des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereichs „Extinktionslernen“ (SFB 1280) verfolgen, um eine neuropsychologische Expertise erweitern. Gesucht wird daher eine Person mit entsprechenden Vorkenntnissen und dem Interesse, neue, innovative Forschungsfragen in das bestehende wissenschaftliche Portfolio einzubauen und somit substanziell zu erweitern. Besonders im Hinblick auf patientenorientierte Fragestellungen suchen wir konzeptionelle und wissenschaftlich-praktische Unterstützung für Fragestellungen zu kognitiven Defiziten, sozialer Kognition sowie der Rolle von psychosozialen Belastungen und chronischem Stress. Die geplante wissenschaftliche Mitarbeit mit dem Ziel der Habilitation umfasst die Planung, Durchführung, Auswertung und Publikation von experimentellen und/oder klinischen Studien bei Gesunden und PatientInnen mit chronischen Schmerzen oder anderen körperlichen Symptomen.

Umfang: Vollzeit
Dauer: befristet
Beginn: 01.01.2023
Bewerben bis: 02.10.2022

Ihre Aufgaben:

  • Erweiterung des Abteilungsportfolios um eine neuropsychologische Expertise,
  • Erarbeitung von Fragestellungen zu kognitiven Defiziten, sozialer Kognition sowie der Rolle von psychosozialen Belastungen und chronischem Stress und Durchführung einschlägiger Studien,
  • Publikationen von experimentellen und/oder klinischen Studien,
  • Lehre.

Ihr Profil:

  • ein mit einer sehr guten Note abgeschlossenes Hochschulstudium in Psychologie oder den Neurowissenschaften
  • eine mit einer sehr guten Note abgeschlossene Promotion im Fach Psychologie, den Neurowissenschaften oder angrenzenden Fächern,
  • ausgeprägtes wissenschaftliches Interesse an interdisziplinären, klinisch-orientierten Forschungsansätzen an der Schnittstelle zwischen Neuropsychologie und Schmerzforschung,
  • durch internationale Publikationen mit Erst/Letztautorenschaft belegte wissenschaftliche Vorerfahrungen und Expertise in den Bereichen Neurokognition/Gedächtnis, Neuropsychologie und/oder soziale Kognition mit klaren klinischen Bezügen,
  • praktische klinische und/oder wissenschaftliche Erfahrungen mit PatientInnen bzw. klinischen Studien im klinischen Kontext,
  • Erfahrungen in der universitären Lehre, insbesondere in der Medizin oder der Psychologie,
  • Flexibilität, Engagement, Teamfähigkeit und exzellente kommunikative Kompetenzen.

Wir bieten:

  • anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben mit hoher Eigenverantwortung,
  • Unterstützung durch und Zusammenarbeit mit kompetenten Kolleg*innen,
  • eine offene Arbeitsatmosphäre,
  • eine Beschäftigung an einer der größten Universitäten Deutschlands im Verbund der Universitätsallianz Ruhr,
  • Möglichkeiten der ortsflexiblen Arbeit.

Weitergehende Informationen:

In Auswahlgesprächen besteht auf Wunsch des Bewerbers (m,w,d) die Möglichkeit der Beteiligung des Personalrats.

Der Umfang der Lehrverpflichtung richtet sich nach § 3 der Lehrverpflichtungsverordnung NRW.

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist eine der führenden Forschungs­universitäten in Deutschland. Als reform­orientierte Campus­universität vereint sie in einzig­artiger Weise die gesamte Spann­breite der großen Wissenschafts­bereiche an einem Ort. Das dynamische Mit­einander von Fächern und Fächer­kulturen bietet den Forschenden wie den Studierenden gleicher­maßen besondere Chancen zur inter­disziplinären Zusammen­arbeit.


Die RUB steht für Diversität und Chancengleichheit. Daher fördern wir die Zusammenarbeit heterogener Teams und den beruflichen Weg von Menschen, die in den jeweiligen Arbeitsbereichen unterrepräsentiert sind. Die RUB wünscht ausdrücklich die Bewerbung von Frauen. In Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung sind uns ebenfalls sehr willkommen.

Ansprechpartner/in für weitere Informationen:

 Frau Prof. Sigrid Elsenbruch, Tel.: +49234 32 25439

Fahrtkosten, Übernachtungskosten und Verdienstausfall bzw. sonstige Bewerbungskosten für Vorstellungsgespräche können leider nicht erstattet werden.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter Angabe der ANR 1090 bis zum 02.10.2022 per E-Mail an folgende Adresse: claudia.levenig@rub.de

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